Belohnen und Bestrafen
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So wenden Sie das System Belohnen und Strafe richtig an :
Leider glauben immer noch viele Hundebesitzer, der Hund lernt zuverlässiger nur durch die Anwendung von Strafen.
Wobei die bevorzugte Strafe, eine harte körperliche Einwirkung auf den Hund darstellt.
Die moderne Hundeerziehung setzt nicht auf Abschreckung durch Bestrafung, sondern primär auf das Prinzip:
" Motivation durch Belohnen "
Welches Strafen allerdings nicht vollständig ausschließt.
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Richtiges Belohnen :
Das Prinzip ist dabei mehr als einfach.
Man belohnt den Hund für das Zeigen erwünschten und das Unterlassen unerwünschten Verhaltens.
In einem Prozess der ständigen Wiederholung, lernt der Hund was erlaubt und was verboten ist.
Er lernt das es für Ihn sehr angenehme Konsequenten hat, das zu tun was erwünscht ist.
Dabei sind drei Prinzipien zu beachten:
- Das Lob muss unmittelbar auf das Zeigen des erwünschten Verhaltens folgen.
Wollen Sie dem Hund z.B. das " Sitz " beibringen, müssen Sie Ihn dem Moment loben, indem sein Popo auf den Boden gelandet ist.
- Sie müssen herausfinden auf welche Form der Belohnung Ihr Hund am besten reagiert, der eine tut alles für ein Leckerlie, der nächste möchte mit Spielen belohnt werden. Der Dritte genießt am meisten eine Streicheleinheit und der Vierte ist im siebten Himmel, wenn sich sein Besitzer überschwänglich über Ihn freut und dies mit hoher Stimme zum Ausdruck bringt.
- Sie sollten den Hund in der Lernphase jedesmal belohnen, wenn er ausführt was Sie von Ihm verlangen. Hat er aber erst einmal begriffen was das Wort " Sitz " bedeutet, belohnen Sie Ihn nicht mehr jedes mal. Aber Sie dürfen nie gänzlich auf die Belohnung verzichten.
Man kann nur über " belohnendes Lernen " sehr viel beim Hund erreichen und Ihn zu einem gehorsamen Begleiter erziehen.
Welchen dennoch seine eigene Persönlichkeit behält und nicht zum Duckmäuser degeneriert ist.
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Richtiges Bestrafen :
Ganz ohne Strafen kommt man in den meisten Fällen nicht aus.
Ein Hund z.B. davon abzubringen sich den Sonntagsbraten vom Tisch zu holen, ist schwerlich durch Belohnen zu erzielen.
Auch in der Anwendung von Strafen gilt, dass sie sofort zu erfolgen hat, wenn der Hund ein unerwünschtes Verhalten zeigt und das man das Verhalten immer und nicht nur nach Lust und Laune bestraft.
Formen einer hundgerechten Bestrafung sind nicht das Schlagen mit bloßen Händen, der Leine oder anderen Gegenständen oder sagr das Treten des Hundes.
Strafen kann man zum einen durch :
- Kontaktverweigerung
- Spielabbruch
- Tiefes, scharfes Sprechen mit dem Hund.
Konkrete körperliche Formen der Bestrafung sind :
- Das Packen im Nackenfell und drücken auf den Boden ( nicht schütteln )
- Ein Griff über den Fang
In manchen Fällen auch ein Umschmeißen des Hundes in die Rückenlage.
Das Ausmaß der Strafe muss sich dabei stets am Grad der Sensibilität des Hundes orientieren, wenn man sich jedoch zum Strafen enschließt, sollte diese Strafe auch deutlich sein.
