Die Hundesprache
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Was will mir der Hund sagen ?
Wie Sie Ihren Welpen verstehen und sich ihm selber verständlich machen können:
Um eine Bindung zum Hund aufzubauen, ist es wesentlich dass man sich als Mensch um die Verständigung mit seinem Hund bemüht.
Natürlich kann erunsere Worte nicht den Buchstaben gemäß verstehen, aber er kann ihren Sinn entdecken.
Hunde "unterhalten" sich untereinander nur wenig über ihre Lautsprache, sondern viel mehrüber ihre Körpersprache.
Beurteilen Sie die Körperhaltung des Hundesals Ganzes.
Steht er aufrecht locker, hat er sich groß gemacht, mitaufgepumpter Brust oder steht er geduckt?
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Wie ist das Ohrenspiel ?
Hängen oder stehen sie locker, werden sie zurückgelegt, werden sie nach vorn gestellt?
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Was macht die Rute ?
Hängt sie entspannt herab, wird sie waagerecht getragen, ist sie unter dem Bauch verschwunden oder ragt sie steil senkrecht nach oben?
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Wie sieht das Nackenfell aus ?
Liegt es an wie immer oder ist es gesträubt, so dass der Hund aussieht als hätte er Stacheln?
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Wohin blicken die Augen ?
Wird der Kopf vom Gegenüber abgewendet, wird dem Gegenüber entspannt in die Augen geschaut, wird ihm starr in die Augen geschaut?
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Wie sieht der Nasenrücken, wie sieht die Stirn aus ?
Entspannt, leicht oder stark gekräuselt
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Wie sieht der Fang aus ?
Ist er locker leicht geöffnet, werden die vorderen Zähne entblößt, wird das gesamte Gebiss entblößt, zeigt er eher runde oder eher lang gezogene Mundwinkel?
Um zu verstehen, was ein Hund in einer Situation gerade auszudrücken versucht, muss man das Gesamtbild des Hundes betrachten.
Erst dieKombination von Körperhaltung, Rutenhaltung, Ohrenspiel und Gesichtsausdruck erlaubt es zu verstehen was im Hund gerade vorgeht.
Die bekannte Hundeforscherin Dorrit Feddersen-Petersen hat in ihremBuch ,,Hundepsychologie« wunderbare Zeichnungen von Hunden angefertigt mit Erläuterungen, was die unterschiedlichen Ausdrücke zu bedeutenhaben.
Schauen Sie sich dieses unbedingt an.
Es kann Ihnen helfen auchdie Sprache des eigenen Hundes besser zu verstehen.
Beobachten Sie Ihren Hund und lernen Sie, seine verschiedenen Körper-und Rutenhaltungen, den Ausdruck des Gesichts, die Bedeutung des Ohrenspiels, den Ausdruck der Augen zu deuten.
Vielfach deutet man aus Unkenntnis das Verhalten und die Körpersprache seines Hundes völlig falsch.
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Der neutrale, sichere Hund
Kopf leicht angehoben
Gliedmaßen leicht gewinkelt
Rutenhaltung rasseabhängig, manche Zeigen permanente Dominanzgeste
Stehohren: nach oben gerichtet
Hängeohren: Ohrwurzel nach vorne gezogen
Blick: entspannt
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Der aggressive Hund
Haare gesträubt, insbesondere das Nackenfell
Rute weit über der Rückenlinie
Zähne des vorderen Schnauzbereiches werden gebleckt
Mundwinkel kurz und rund
Starres Fixieren
Nach hinten gezogene Ohrwurzeln
Aufgepumpte Brust
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Der demütige Hund, passive Unterwerfung
Blickkontakt wird vermieden
Kopf wird weg gedreht
Ohren zeigen nach hinten, unten
Stirnhaut gestrafft
Lippen waagerecht zurückgezogen
Sich auf den Rücken legen
Pföteln
Lecken der eigenen Schnauze
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Der unsichere Hund
Unruhiger Blick
Straffe Gesichtshaut
Gesenkter Kopf
Eingeknickte Gliedmaßen
Eingeknickte Rute
Ohren nach hinten
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Der Hund der Imponieren will
Imponierscharren mit beiden Hinterbeinen oder allen vier Pfoten
Markieren
Aufreiten (besteigen)
Pfote auf Rücken des Gegenübers legen
Kopf auf Nacken des Gegenübers legen
Sich parallel zum anderen stellen, sich seitlich vor den anderen stellen (T-Stellung)
Steifbeiniges Umkreisen
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Der defensiv drohende Hund
geduckter Körper
Eingekniffene Rute
Lange spitze Mundwinkel
Zähne werden bis zu den Backenzähnen gebleckt
Zahnfleisch ist sichtbar
Ohren eng an Hinterkopf angelegt
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Der demütige Hund, aktive Unterwerfung
Gliedmaßen eingeknickt
Schnelles Wedeln der Rute
Stupsen gegen den Mundwinkel des Gegenübers
Blick auf den anderen gerichtet
Lippen zurückgezogen
Ohren abgespreizt oder eng angelegt
Hopsende, übertriebene Bewegungen
Pföteln
