Vegative Phasen
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Vegetative Phase |
Schlafen, trinken, Kot absetzen, saugen und nach Wärme suchen. |
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Übergangsphase |
Die Sinne erwachen: Gehör, Augen, Nase |
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Prägungsphase |
Das Gehirn wird jetzt funktionsfähig. Die Lernbereitschaft ist so groß, dass alle Eindrücke sich tief ins Gedächtnis einprägen. Wohl nie in seinem späteren Leben wird der Hund derart aufnahmefähig sein. Woran er sich in diesen Wochen gewöhnt, wir ihm immer vertraut bleiben. Was er jetzt nicht erfährt wird ihm später bedeutend mehr zu schaffen machen. Was der Züchter hier versäumt, kann später nie mehr oder nie mehr ganz nachgeholt werden. |
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Sozialisierungsphase |
In der Regel erfolgt hier die Übernahme der Welpen. Genauso wie im Hunderudel die Erziehung des Welpen erfolgen würde, muss nun das gleiche im Menschenrudel geschehen. Mit Konsequenz, ohne Gewalt und mit viel Geduld müssen wir dem Welpen zeigen was er darf und was nicht. Gleichzeitig haben wir hier noch die Möglichkeit den Welpen an verschiedene Umweltsituationen zu gewöhnen |
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Rangordnungsphase |
Nun muss endgültig die Rangordnung geklärt werden. Das Verständnis der Junghunde für die Autorität erwacht (im Hunde wie im Menschenrudel). Die körperliche Kraft tritt in den Hintergrund - der Schlauere macht das Rennen. |
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Rudelordnungsphase |
Der Hund versucht in dieser Zeit erneut Tabus zu überschreiten. Hier sollen wir ihm nun zeigen, dass wir das nicht ernst nehmen und uns nicht einschüchtern lassen. Versuchen Sie nicht, die eigene körperliche Überlegenheit in den Vordergrund zu stellen, sondern die geistige. In dieser Phase sollten wir den Junghund eher ablenken als auf sein aggressives Spiel einzugehen. Das disziplinierte Spiel soll jetzt seine Sinne fordern, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. |
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Pubertätsphase |
Während des sechsten bis neunten Monats wirkt Ihr Hund sowohl physisch als auch verhaltensmässig reifer und manchmal schon recht erwachsen. Doch genau wie beim menschlichen Teenager kann sein Verhalten von einer Minute zur anderen von ruhigem, wohlerzogenem Benehmen in kindisches Getue umschlagen. Er kann den Eindruck erwecken, als hätte er alles vergessen was er in den letzten Monaten gelernt hat. Es sieht so aus, als wäre er taub oder schwer von Begriff, wenn man ihn ruft oder wenn man ihm einen Befehl gibt. Trumler ( Verhaltensforscher ) beschreibt diese erste Pubertätsphase mit "dummdreist und flegelhaft". Ebenso wie einige Menschenkinder mit ihren Eltern in relativer Harmonie und Ruhe durch diese Jugendjahre gehen, während sich andere in ständigem Aufruhr befinden, gibt es auch im Hinblick auf unsere Hunde große Unterschiede. Vieles hängt vom Temperament Ihres Welpen ab. Es kommt aber auch zum Teil darauf an, wie sorgfältig Sie an den Grundlagen einer guten Beziehung gearbeitet haben. Haben Sie dem Welpen die Verhaltensregeln beigebracht, die er nun braucht, um zu wissen, was Sie von ihm erwarten? Sie müssen immer auf Überraschungen gefasst sein, gleichgültig wie gut Sie Ihren Welpen erzogen haben. Je nach seiner persönlichen Größe kann er nun verschiedene Arten von Desinteresse zur Schau stellen. Wenn Sie ihn z.B. herbeirufen, zeigt er möglicherweise keine Reaktion, oder er verhält sich so, als höre er Sie nicht. |
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Pubertätsphase |
Zwischen dem elften und dem achtzehnten Monat wird Ihr Welpe ein junger Erwachsener. Er ist nun weitgehend zu dem Hund geworden, der er von jetzt an bleibt. Er wird wahrscheinlich noch etwas an Gewicht zulegen, und er wird im Laufe der nächsten Jahre noch etwas ruhiger und ausgeglichener werden, doch gegen Ende dieses Zeitabschnittes ist er im wesentlichen ausgewachsen. Alle Hunde sind im Alter von einem Jahr voll entwickelt und im Alter von etwa anderthalb Jahren verhaltensmässig gefestigt, ausgenommen Tiere großwüchsiger Rassen. Die werden erst mit anderthalb Jahren ihre volle Körpergröße erreichen und erst bei Vollendung des zweiten Lebensjahres verhaltensmässig gefestigt sein. Während dieser Pubertätsphase fühlen sich die meisten Hunde physisch stark und emotional sicher. Obwohl sie inzwischen den größten Teil ihrer Verhaltensregeln kennen, haben viele genug Selbstvertrauen, um auszuprobieren, ob sie sich die eine oder andere Übertretung dieser Regeln leisten können. Die Hunde sind jetzt voller Überschwang und Lebensfreude. Sie versuchen Sie in der einen oder anderen Weise auf die Probe zu stellen. Es kann sein, dass die Hunde sich in dieser Zeit sehr ungebührlich wild benehmen. Sie laufen einfach weg, wenn Sie mit ihnen Gehorsamsübungen machen, bellen viel, springen Menschen an, sausen plötzlich völlig kopflos in der Wohnung herum und fegen dabei mit ihren Schwänzen alles vom Tisch usw. Sie brauchen dann wohl einen Dämpfer. Lassen Sie sich nicht darauf ein mit ihnen regellose, tolle Spiele zu treiben. |
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Geschlechtsreife |
In diesen Pubertätsphasen fällt auch die Geschlechtsreife. Beim Rüden äußert sich das in rüpelhaftem Benehmen. Er kommt sich jetzt ungewöhnlich stark vor, und er fängt an zu markieren. Er hebt zum erstemal das Bein beim Urinieren, und interessiert sich jetzt für das andere Geschlecht. |